Von Anfang an lieben manche Schwester immer Ihre Brüder... Patriarchat und Christentum hatten sie schon tabuisiert und zwar dämonIsiert, ohne die vernünftige Erklärung noch eine Hölle zu ergänzen.
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„Godot“ in London
Becketts Entertainer
Von Gina Thomas, London
Ian McKellen (li.) und Patrick Stewart als Vladimir und Estragon in "Warten auf Godot"
08. Mai 2009 Samuel Beckett stellte sich die zwei Vagabunden in „Warten auf Godot“ auf einer Landstraße vor. Im Londoner Haymarket Theatre aber vertreiben sich Estragon und Wladimir in den Trümmern eines Theaters die Zeit, in der nie kommt, auf den sie warten. Die Ausstattung setzt die Logen des viktorianischen Zuschauersaales fort, als sei die ganze Welt eine Bühne und Becketts Stück bloß eine Metapher für die Vergeblichkeit des Daseins. Die Balken brechen vom Bühnenportal, gedörrtes Unkraut rankt sich über die Ruinen, und der blattlose Baum, an dem sich die beiden Männer aus lauter Langeweile aufhängen wollen, hat die Bretter, die die Welt bedeuten, längst gesprengt.
Ein Endzeitszenarium, das die Zeitstimmung trifft. Dabei nimmt der Regisseur Sean Mathias diese Tragikomödie von der heiteren Seite, betont die clownhaften Elemente des Stückes und kitzelt in seiner hochkarätig besetzten Inszenierung die Lacher dadurch heraus, dass er Ian McKellens und Patrick Stewarts Vagabundenpaar Züge eines Tingeltangelpersonals verleiht. Simon Callows beleibter Pozzo wirkt mit Zwirbelbart und dröhnender Stimme wie die Karikatur eines Zirkusdirektors. Sein Auftritt wird durch Trommelschläge angekündigt, und jedes Mal, wenn er seinen Hintern auf den Hocker senkt, erklingt ein albernes Geräusch, wie denn überhaupt Becketts misanthropische Poesie durch eine Fülle lautmalerischer Effekte verziert wird. Nur der geschundene Lucky des Ronald Pickup fügt sich nicht dieser Varieté-Interpreation und legt das Gesicht in eine vielsagend ausdruckslose Maske.
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Ohne Ecken und Kanten
Umständlich kriecht Ian McKellen als Estragon aus dem brüchigen Mauerwerk und humpelt kurzatmig über die Bühne. Mit knarrenden Gelenken, wässrigen Basset-Augen und stumpfem nordischem Akzent spielt er den trübsinnigen alten Clown, der sich von seinem Kumpan alles erklären lassen muss. Patrick Stewart ist der Denker dieses durch jahrelange Routine aufeinander eingespielten Duos. Wladmir versucht den lakonischen Estragon immer wieder aufzumuntern. Umso ergreifender, wenn ihn selbst die Schwermut übermannt.
Wladimir und Estragon wirken wie auf ein auf den Hund gekommenes Komikerpaar. Es ist, als habe Mathias Laurence John Osbornes „Entertainer“ vor Augen gehabt und sich den verbrauchten Archie Rice dem Abgrund einen Schritt näher in der Gosse vorgestellt. Wenn Estragon seine Füße in die Stiefel zwingt, von denen er nicht mehr weiß, ob es die sind, die er am Vortag abgelegt hat, weil sie ihn drückten, macht er einen kleinen Stepptanz. Wenn die Frage aufkommt, was die beiden als Nächstes machen sollen, um die Zeit totzuschlagen, ziehen sie den Hut und kratzen sich synchron den Kopf. Beim Schlussapplaus führen sie in ihren Lumpen und mit ausgebeulten Melonen zu den Klängen eines berühmten Musicalliedes sogar eine jener Nummern auf, für die sonst Zylinder, Stock und Frack üblich sind. Eine geschliffene Aufführung ohne Ecken und Kanten, die der Unterhaltung des West-End-Publikums dient, statt in die Tiefen der Seelen zu blicken.
ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2007.
Regie führte Francis Ford Coppola,
der das Drehbuch anhand der gleichnamigen Novelle des Philosophen und Schriftstellers
Mircea Eliade entwarf.
Der Film wurde in Rumänien und Bulgarien gedreht.[1]
Handlung [Bearbeiten]
Der siebzigjährige, mit dem Gedanken an Selbstmord hadernde Professor der Sprachwissenschaft Dominic Matei überlebt zum Osterfest im Jahr 1938 in Bukarest einen Blitzschlag. Daraufhin verjüngt sich sein Äußeres um 35 Jahre. Über dem Ticken der Uhr taucht außerdem ein zweites Ich auf, mit dem er ständig in traumartiger Zwiesprache ist, und das seiner rationalen Seite[2] entspricht. Er erhält die Fähigkeit Bücher durch bloße Berührung „aufzusaugen“ und Leute durch seine Gedanken bis hin zur Telekinese zu beeinflussen, und er wird weiter jünger. Er entwickelt sich zu einem Übermenschen, und flieht vor den Nazis, die ihn als geglücktes Experiment einer Verjüngung durch Stromschläge betrachten und mit ihm Experimente durchführen wollen. Ganz ähnlich verwehrt er sich einem Angebot der Regierung der Vereinigten Staaten[2]. Dann geht der Weltkrieg in Hiroshima und Nagasaki zu Ende. 1949 folgt Joe-1 und 1952 die Wasserstoffbombe Ivy Mike, 1969 die Mondlandung.
Im Jahr 1951 lebt Matei in der Schweiz, wo er eine Sprache entwickelt, in der er seine Angst vor den Nuklearwaffen äußert. Er lernt die hübsche Veronica kennen, die ihn an seine Freundin aus Studentenzeiten erinnert. Auch Veronica wird vom Blitz getroffen. Von da an macht sie nachts in einem Zustand von Trance immer wieder Reisen in ihre vergangenen Identitäten, so hält sie sich für eine Woche für eine Inderin aus dem 7. Jh., für eine Ägypterin und eine Sumererin und legt unglaubliches linguistisches Material frei. Dadurch wird sie schlagartig berühmt und flieht mit Matei, mit dem sie inzwischen liiert ist, nach Malta. Die Reisen ihres Ichs gehen in immer frühere Stadien der Menschheitsgeschichte bis zum Anbeginn der Sprache und gleichzeitig altert sie wie Das Bildnis des Dorian Gray für ihn, so dass sich der faustische[3] Matei die Frage stellt, ob er bei ihr bleiben soll, um sein Buch und damit Lebenswerk mit ihrer Hilfe fertig zu stellen, oder ob er sie verlassen soll, in der Hoffnung, ihr Altern dadurch rückgängig zu machen. Er liefert sich einen letzten Streit mit seinem zweiten Ich über Gut und Böse, und darüber, ob der Zweck die Mittel heiligt[4], und zerschmettert es in einem Spiegel. Nachdem er Veronica verlassen hat, kehrt er in das Café Select bei Freunden seiner Professorenzeit ein (die eigentlich nicht mehr am Leben sein dürften) und erfriert dann gealtert im Schnee, mit der dritten Rose in der Hand, die ihm sein Doppelgänger versprochen hatte.
백 송이 꽃을 피운 수련은 어느덧 물에 잠겼다. 서서히 문이 열리고 있었고,바람은 그때 태어났다.
나의 이름은 피곤한 바람이다. 나는 백 송이 수련이 내뱉은 한숨이다.
햇빛이 몸을 데워 비상했고, 몸 속에는 한 방울 물이 갈증을 태우고 있다. 내 몸은 지금 구름빛이다.
나는 가볍다. 후두둑 떨어지는 적색 열매처럼 가까운 미래에 나는 돌아갈 것이다. 이마에 떨어지는 것, 얼굴에 번지는 것
내게 쇄도하는 현기증. 그대 몸에 얼룩지는 오래된 바람,흰 손길에 갇혀 나는 물 밑에 있고 나는 오므라들어 졸고,
백 송이 꽃을 피운 수련은 어느덧 물에 잠겼고, 물 위를 지나던 나는 바람이요 장막이요, 그때 저기 부유하는 꽃잎.
<내 인생에 힘이 되어준 한마디> <이 짧은 시간 동안> <풀잎에도 상처가 있다> <눈물이 나면 기차를 타라> <새벽편지> <사랑하다가 죽어버려라> <서울의 예수> <별들은 따뜻하다> 등 주옥같은 시와 동화를 쓰고 있는 1950년생의 시인 정호승(鄭浩承) 선생이 있다.
하지만 같은 1950년 우리 문학사에서 자취를 감춘 충주 출신의 월북시인 정호승(鄭昊昇-본명: 정영택(鄭英澤) 선생이 있다는 사실을 아는 사람은 많지 않다.
정호승
1916년 충주에서 태어나 고향에서 초등학교를 졸업하고 서울로 유학을 가 중앙고보에 입학하였으나 재학 중 좌경 서적을 읽다 정학, 무기정학을 연이어 당하고 퇴학한다. 이후 약관의 나이인 1935년 '조선문학사' 발행 및 편집인으로 2년 간 활동하기도 했던 정호승 선생은 24살이 되던 1939년 시집 <모밀꽃>을 조선문학사를 통하여 출간하기도 했다.
이후 동아일보, 조선문학, 시건설, 자오선, 풍림 등에 시를 꾸준히 발표하였고, 해방 직후 좌익 활동으로 복역을 하기도 했다. 1948년(33세)에는 남북협상을 위해 노력하던 김구 선생과 동행하여 북에 갔다가 돌아와 2차 복역을 하기도 했다. 전쟁 중이던 1950년에 충주지역 예술동맹위원장을 역임하다가 월북한 인물이다.
현재 그의 가족은 충주와 청주 등지에서 살고 있으며, 1968년 북한의 모 대학에서 강의를 하고 있다는 소식을 풍문으로 듣기는 했지만, 확인된 바 없다.
그의 시집 <모밀꽃>은 출간 56년이 흘러 도서출판 온누리에서 1995년 재출간되어 오늘에 이르고 있다. 대진대 국문학과 서범석 교수의 연구결과와 시인 도종환 선생의 도움을 받아 재출간되었다.
시인 정호승인 1930년대 한민족의 현실을 특유의 서정성과 사회적 현실성으로 묶어 꽃피워 낸 시인, 약관의 나이에 '조선문학'의 발행인 겸 편집인을 역임했음에도 불구하고 우리 문학사에서 이름이 사라진 이유는 작품을 많이 발표하지 않았고, 월북을 한 관계로 신상이 잘 알려지지 않았기 때문이다.
일례로 1974년 서울대 동아문화연구소에서 발간한 <국어국문학사전>에도 '조선문학'은 창간초기 중국인 정호승이 발간했다고 기록되어 있을 정도로 그의 대한 정보는 잘못된 것이 많다. 또한 일제의 탄압과 해방 직후에도 좌익 활동을 꾸준히 한 관계로 소실된 원고가 많다는 것도 그 이유 중에 하나이다.
정호승 시인의 시집 <모밀꽃>(도서출판 온누리)에서 압권은 제목도 없는 4줄짜리 서시이다.
나는/들 가온데 외로이 선 허수아비/소슬바람에 풍겨오는/메밀꽃 향기를 사랑한다
시인은 식민지 시대를 살아가는 고독한 지식인의 모습. 아무 것도 할 수 없는 무력한 자신의 모습에 자조하고 자탄하며 스스로를 허수아비라고 표현하고 있다. 하지만 심약하고 고독한 시인은 소박하고 순결한 꽃향기를 품고 살고 싶어 하는 희망의 모습을 품고 있기도 하다.
식민지 지식인의 아픔과 슬픔을 그대로 표현한 것 같은 작품이다. 정말 아무 것도 할 수 없는 현실과 한 가지 꽃을 피우기 위해 만 가지 잡초를 솎아내었던 자신의 무능력을 말하고 있기도 하다. 꿈도 희망도 없는 현실 속에서 술과 담배, 여자로 허송세월을 하고 있는 지식인의 모습을 질타하고 있는 듯하다.
앞에서 선보인 시인의 시와는 전혀 다른 형식과 내용을 보여주는 작품이다. 지주와 소작인 그리고 소작인이 키우는 돼지를 통하여 나라 잃은 백성 가운데 특히 소작인의 아픔과 슬픔을 그대로 표현하고 있다. 어쩌면 소작인 보다 마음이 편할 것 같은 소작인의 돼지가 부러운 날이다.